Etwas an dich 2020

2020 gilt jetzt schon seit einiger Zeit als ein Jahr, dass mit schlechten Schlagzeilen einfach nicht mehr aufhören will und wir nur noch abwarten müssen bis das nächste Ereignis erscheint. Dabei kann ich mich aber gar nicht erinnern, dass es je ein Jahr ohne deprimierende Nachrichten gab.

Ich persönlich reflektierte noch nie ein Jahr als ein schlechtes Jahr. Jedes Neujahr ging ich mit tollen Erinnerungen in das nächste. Schlussendlich bin ich auch ein positiv eingestellter Mensch.

Auch jetzt.

Egal wie viel beschissene persönliche Erfahrungen ich schon dieses Jahr erlebt habe. Ich könnte dabei nun eine Liste erstellen was jetzt alles passiert ist. Aber eigentlich will ich dies nicht und es ist auch gar nicht mein Punkt.

Denn um ehrlich zu sein ist alles nicht so schlimm, wie es aus meiner teils emotionalen Sichtweise aussieht. Ich habe das Privileg mich stetig von meinen Fehlern zu verbessern und mich zu entfalten. Auch bei Geschehnissen auf die ich keinen Einfluss nehmen kann. Ich kann lernen und das Ziel anstreben, jeden Tag eine bessere Version von mir selbst zu sein. Diese Steine, die mir in den Weg kommen sind schlicht Objekte aus denen ich lernen kann und die zu Diamanten werden können und andererseits ist es einfach so dass wenn sich eine Tür schliesst zwei weitere wieder öffnen.

Immer besser zu werden ist ein Ziel, dass auf Langzeit gilt und zuletzt mit dem eigenen Tod endet. Es ist ein Rennen auf eigenes Tempo und ohne Ziellinie. Dabei fällt man oft hin, egal ob durch eigene Fehler oder durch äussere Einflüsse. Es geht aber gar nicht darum wie oft man hinfällt, sondern wie oft man wieder aufstehen kann und es weiter versucht und weiter geht.

Darum ist 2020 für mich aus persönlicher Sicht gar nicht so schlimm. Es ist wohl das schlechteste Jahr aber auf hohem Niveau. Denn ich kann jeden morgen aufstehen ohne existenzielle Sorgen. Ich kann Freunde und Familie treffen und werde herzerwärmend aufgenommen. Ich habe alle Ressourcen dieser Welt um das Beste Ich zu sein, wie es nur geht.

Dafür bin ich dankbar.

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